App zur Gästeerfassung - Ist das die Lösung für Restaurants & Eventveranstalter?

App zur Gästeerfassung

In den letzten Wochen ist ein regelrechter Hype um die App Luca entstanden. Laut dem Entwickler neXenio ist die App als Ergänzung für die Corona-Warn-App zu sehen. Denn sie dient nicht der generellen Kontaktverfolgung, sondern der Gästeerfassung.

 

Das was im ersten Lockdown die ausliegenden Listen waren, soll durch die App ersetzt werden. Denn diese Listen waren fehleranfällig, ineffizient und bei weitem nicht datenschutzkonform...

 

Doch wie funktioniert diese App? Mit ihr findet KEINE Überwachung statt. Der Nutzer meldet sich zu einzelnen Events als Gast an. Wenn er zum Beispiel, ein Restaurant besucht, so scannt er beim Betreten einen QR-Code. Mit dieser Maßnahme wird er angemeldet und der Location zugeordnet. Das Verlassen des Restaurants wird mittels Geo-Fencing automatisch registriert und somit der zugehörige Zeitpunkt ermittelt. Sollte sich später herausstellen, dass möglicherweise der Kontakt mit einer infizierten Person zustande kam, wird dies automatisch erkannt.

 

Interessant an der Luca-App ist die Koppelung an Events bzw. QR-Codes mit regionalem Bezug. Nutzer können solche „Events“ auch selbst erstellen, z.B. bei Treffen im Freundeskreis. Damit ist die App sehr vielseitig und räumt dem Nutzer große Freiheiten ein, weil er jederzeit selbst entscheiden kann, ob er sich anmeldet.

 

Nochmal die Vorteile zusammengefasst:

Die Luca-App ist vielseitig nutzbar und Unternehmen, wie Restaurants oder Eventveranstalter, werden enorm entlastet. Sofern alle Kunden mitmachen, ist die Zeit der Zettelwirtschaft beendet.

Zeitgleich können die Daten zuverlässig ausgewertet werden.

Wird eine Infektion gemeldet, lassen sich potenziell Infizierte rasch ermitteln. Die Informationen fließen an die Gesundheitsämter (von denen die meisten aber erst noch an die App angebunden werden müssen) und auch die Betroffenen werden direkt informiert.

 

Ein hohes Datenschutzniveau wird durch Trennung der Daten erreicht. Keine vollständigen Datensätze über den Nutzer werden an zentraler Stelle gespeichert. Stattdessen werden Datenfragmente an verschiedenen Orten und zugleich auf ausschließlich zertifizierten Servern abgelegt. Ein Teil direkt beim Nutzer selbst, ein anderer Teil bei den Veranstaltern sowie ein Teil beim Betreiber der App. Erst wenn die Daten zum Zwecke einer Meldung benötigt werden, findet eine Aggregation durch das System statt.

 

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